Wandern auf Mallorca: Rund um Valldemossa
Darf es noch ein bißchen mehr sein? Zu schön zeigt sich Mallorca, um nicht alle erlebten Facetten mit euch zu teilen. Darum geht es heute in die Berge von Valldemossa. Dass man dort nicht nur sterbensgute Tapas essen kann, sondern auch wandern, wussten wir bei unserem ersten Besuch noch nicht. Also flogen wir einfach nochmal hin. Und nahmen uns dann die „Kleine Runde um Valldemossa“ vor. (Rother Wanderführer – Mallorca, Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen*)
Auf in die Serra de Tramuntana
Die Wanderstrecke im Tramuntana Gebirge führt uns auf 928 Höhenmeter und schenkt uns damit grandiose Aussichten. Zunächst geht es an Steinmauern entlang durch den Wald. Der Aufstieg ist die ersten 100 Meter etwas beschwerlich (Ich bin gespannt ob darauf wieder ein Kommentar folgt, dass ich ja auch schon extrem alt bin. Siehe hier: Wandern auf Mallorca: Cova des Pont…), aber spätestens, wenn der Wald sich das erste Mal lichtet und freien Blick aufs Meer gewährt, ist die Anstrengung vergessen. Zumal der Weg sich ab hier auch einfacher läuft.



Es geht noch eine Weile durch den Wald und dann wandelt sich die Landschaft. Ich fand sie beinahe ein bißchen grotesk. Gesäumt von schneeweißen Steinen, ein paar Zwergpalmen, Schafen und – laut Wanderführer – Garigue. Das hab ich selbst erstmal gegoggelt. Der Duden sagt: strauchige, immergrüne Heide in Südfrankreich. Lieber Duden. Du solltest mal ein wenig reisen gehen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher das Mallorca nicht in Südfrankreich liegt. (Andere Quellen siedeln die Garigue im gesamten Mittelmeerraum an.)





Jedenfalls war das dort auf dieser Hochebene eine strauchige, immergrüne Heide. Und eine fotogene noch dazu. Ich konnte mich nicht satt sehen und habe mich wahrhaftig verliebt. Da es dort oben leider keine Herberge gibt, sind wir weiter gewandert, einige hundert Meter mit Blick aufs Meer. Danach ging es wieder bergab. Vor uns lag Palma, unter uns Valdemossa.



Da wir vor der Wanderung noch unsere göttlichen Tapas gefuttert haben und wir damit erst 14 Uhr mit der Wanderung starteten, ging auf den letzten Kilometern bereits die Sonne unter. Ein echter Höhepunkt: Die Landschaft lag nun in einem goldenen, warmen Orange. Ganz sanft und wohlig.

Der letzte Abschnitt der Wanderung verläuft im Zick Zack. Dieser Weg wurde damals für den Erzherzog Ludwig Salvator als Reitweg angelegt. Hier läuft es sich aufgrund der Neigung recht unangenehm. Wir sind den Weg deswegen runtergerannt.
Unten angekommen, warten dann noch ein paar Ziegenherden, mit dem schönen typischen Glöckchen auf uns. Wir genießen die Ruhe der Berglandschaft, gemischt mit den Glockenspielen und ich bin abermals froh, dass wir Mallorca für uns entdeckt haben. Eine traumhafte Insel.
Hier nochmal die Eckdaten:
Startpunkt: Valldemossa (Buslinie 210 von Palma)
Kilometer: 11,2 km
Dauer: 3,30 Stunden
Höchster Aufstieg: 750 Meter.
Schwierigkeit: Moderat
Die Wanderung kann auch verlängert werden. Es ist dann die „Große Runde um Valldemossa“ (El Teix von Valldemossa). Die große Runde ist auch im Rother Wanderführer beschrieben. Im Netz findet ihr außerdem hier Infos dazu: TIB Tourismus Mallorca
Weitere Artikel rund um Wanderungen in Mallorca:
Wandern auf Mallorca: Cova des Pont…
Mallorca: Von Deià nach (Port de) Sóller
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Frank Fleischer ist ein 35‑jähriger Reisender aus Deutschland und der Autor eines Blogs, in dem er gemeinsam mit seiner Frau die Welt entdeckt. Schon als Jugendlicher war er lieber mit Rucksack und Kamera unterwegs als zu Hause, und aus kurzen Wochenendtrips wurden mit der Zeit längere Reisen durch Europa, Asien und darüber hinaus. Heute teilt er seine Erfahrungen, Eindrücke und praktischen Tipps mit einer wachsenden Community von Menschen, die sich für individuelles Reisen interessieren.
Frank reist meist langsam und bewusst: lieber mehrere Wochen in einem Land, um Kultur, Alltag und Menschen kennenzulernen, als nur schnell Sehenswürdigkeiten „abzuhaken“. Zusammen mit seiner Frau übernachtet er gern in kleinen Pensionen, Gästehäusern oder Ferienwohnungen, nutzt öffentliche Verkehrsmittel und probiert lokale Küche direkt dort, wo Einheimische essen. Diese Art des Reisens spiegelt sich in seinen Blogartikeln wider – authentisch, detailreich und ohne geschönte Werbesprache.
In seinem Blog schreibt Frank über Routen, Budgetplanung, Transport, Unterkünfte, kulturelle Besonderheiten und typische Missverständnisse unterwegs. Besonders wichtig sind ihm praktische Checklisten, Packlisten und Schritt‑für‑Schritt‑Anleitungen, die anderen helfen, ähnliche Reisen selbst zu organisieren. Immer wieder fließen auch persönliche Geschichten ein – Begegnungen mit Menschen, kleine Pannen auf der Reise oder besondere Momente, die erst im Rückblick ihre Bedeutung zeigen.
Frank legt großen Wert auf nachhaltiges und respektvolles Reisen. Er berichtet darüber, wie man Ressourcen schont, lokale Anbieter unterstützt und kulturelle Unterschiede achtet, ohne sich aufzudrängen. Gemeinsam mit seiner Frau dokumentiert er Reisen mit Fotos und gelegentlichen Videos; im Blog stellt er nicht nur die schönsten Orte vor, sondern auch weniger bekannte Regionen, die abseits der typischen Touristenpfade liegen.
Sein Ziel ist es, andere zu ermutigen, die Welt mit offenen Augen zu entdecken – sei es auf einer großen Weltreise oder einem verlängerten Wochenende in einem Nachbarland. Leserinnen und Leser finden in seinem Blog Inspiration, ehrliche Empfehlungen und konkrete Hilfestellungen für die Planung der eigenen Reisen. Frank freut sich über Fragen, Austausch und Reiseideen aus der Community und sieht seinen Blog als Treffpunkt für Menschen, die Abenteuer, Freiheit und bewusstes Reisen lieben.
Frank Fleischer
Frank Fleischer ist ein 35‑jähriger Reisender aus Deutschland und der Autor eines Blogs, in dem er gemeinsam mit seiner Frau die Welt entdeckt. Schon als Jugendlicher war er lieber mit Rucksack und Kamera unterwegs als zu Hause, und aus kurzen Wochenendtrips wurden mit der Zeit längere Reisen durch Europa, Asien und darüber hinaus. Heute teilt er seine Erfahrungen, Eindrücke und praktischen Tipps mit einer wachsenden Community von Menschen, die sich für individuelles Reisen interessieren.
Frank reist meist langsam und bewusst: lieber mehrere Wochen in einem Land, um Kultur, Alltag und Menschen kennenzulernen, als nur schnell Sehenswürdigkeiten „abzuhaken“. Zusammen mit seiner Frau übernachtet er gern in kleinen Pensionen, Gästehäusern oder Ferienwohnungen, nutzt öffentliche Verkehrsmittel und probiert lokale Küche direkt dort, wo Einheimische essen. Diese Art des Reisens spiegelt sich in seinen Blogartikeln wider – authentisch, detailreich und ohne geschönte Werbesprache.
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