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Hallo..ist da noch jemand? Wir sind wieder da.

Wir sind wieder da. Nicht seit gestern und auch nicht seit vorgestern. Inzwischen schon beinahe 10 Monate. Und die sind gefühlt viel schneller vorbei gegangen als die 12 Monate auf Weltreise. Unsere Rückkehr war nicht einfach. Ein Jahr voller Freiheiten, wunderbarer Länder, Menschen, Essen und Eindrücken lag hinter uns. Der Weg zurück nach Hause war schwer. So schwer, dass wir ihn für uns behielten, denn wir wollten leise und unaufgeregt wieder zurück nach Berlin kehren. Und so laut und bunt wir Berlin im Juni 2017 verließen, so trist und leise kehrten wir zurück. Während wir unsere Reise mit einem nur 2-stündigen Flug begannen, lagen Ende Mai 2018 über 10 Flugstunden hinter uns. Als wir den Schlüssel zu unserer alten Wohnung umdrehten, war es dann endgültig beschlossen: Wir waren wieder da. Und dann ist auf einmal viel passiert. Denn so eine Reise verändert. Uns schenkte diese Reise ganz viel Mut, Auftrieb, Antrieb und Selbstbewusstsein, dem Leben und den Träumen gegenüber. Und genau deswegen wagten wir einen Schritt, von dem ich 15 Jahre lang geträumt habe. Allein …

Das Glück ist 70.000 Kilometer lang! 341 Tage Weltreise

Bevor wir losgezogen sind, auf diese wunderbare Reise, gab es tausend Gedanken, Zweifel ja und auch Ängste, die immer wieder mal an uns nagten. Das diese Reise richtig sein würde, das wusste ich von Anfang an. Was sie aber für Konsequenzen mit sich bringen würde, das würde sich zeigen. Nun sind wir 341 Tage auf Reise. Zeit also bald die Koffer für den Heimflug zu packen. Wie kann das sein, wo wir doch gerade erst im schönsten Teehaus Usbekistans saßen, durch die unendliche Weite Kirgistans geritten sind, barfuß durch Japans schönste Tempel liefen oder neben wilden Kängurus im Gras lagen?

Rundreise durch die Mongolei: Flach, weit und doch ganz anders

Unsere unvergessliche Reise durch die Mongolei, die begann ungefähr so: „Ja also wir möchten unbedingt die Gobi Wüste sehen. Und es wäre toll, wenn es nicht allzu kalt wäre, da wo wir übernachten. Und ansonsten? Tja. Haben Sie denn einen guten Vorschlag?“ Man merkt es schon. Viel wussten wir nicht über dieses riesige Land, gelegen zwischen den beiden Giganten Russland und China. Man munkelt die Mongolei ist flach und weit, überall stehen nur Jurten herum in denen vergorene Stutenmilch getrunken wird, während die Erben Dschinghis Khans durch die unendliche Steppe reiten und am Abend dickes, deftiges, fettiges Fleisch verschlingen. Der Ansatz ist nicht falsch (so wunderbar ursprünglich ist das Land noch), doch die Mongolei ist noch so viel mehr.

Impressionen aus 6 Monaten Weltreise

Eigentlich sollte es an dieser Stelle ja endlich ein paar Eindrücke zur Mongolei geben..und versprochen, dieser Beitrag ist bereits in Arbeit. Heute folgen aber erst einmal die schönsten Impressionen aus 6 Monaten Weltreise, die ich gerne in die traditionelle halbjährige Fotoparade von Michael von erkunde-die-welt.de einfließen lassen möchte. Es ist die erste Teilnahme. Wann, wenn aber nicht jetzt nach 6 Monaten Reise Non-Stop könnte es besser passen?! Im Rahmen der Fotoparade gibt es 10 Kategorien zur Auswahl. Weil es aber viel mehr zu zeigen gibt, folgen am Ende noch unsere liebsten Fotos aus (fast) jedem Land unserer unglaublichen Reise. :-)

Seidenstraße, Dschinghis Khan und Zuckerwatte Eis – 5 Monate Weltreise

Wir sind unterwegs. Seit 165 Tagen. Zu Fuß, auf Schienen, über Wasser, mit Ersatzreifen, auf Pferde- und Kamelhufen. 10 Länder – oder zumindest Teile davon – haben wir bereist und wir sind uns bereits jetzt einig: Diese Route würden wir immer und immer wieder so bereisen. Am liebsten direkt jetzt wieder rückwärts. Und dann noch einmal von vorn. Und wenn wir uns dann entscheiden müssten, wo unser Herz hängen geblieben ist: Wir könnten es nicht.