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Hallo..ist da noch jemand? Wir sind wieder da.

Wir sind wieder da. Nicht seit gestern und auch nicht seit vorgestern. Inzwischen schon beinahe 10 Monate. Und die sind gefühlt viel schneller vorbei gegangen als die 12 Monate auf Weltreise.

Unsere Rückkehr war nicht einfach. Ein Jahr voller Freiheiten, wunderbarer Länder, Menschen, Essen und Eindrücken lag hinter uns. Der Weg zurück nach Hause war schwer. So schwer, dass wir ihn für uns behielten, denn wir wollten leise und unaufgeregt wieder zurück nach Berlin kehren.

Und so laut und bunt wir Berlin im Juni 2017 verließen, so trist und leise kehrten wir zurück. Während wir unsere Reise mit einem nur 2-stündigen Flug begannen, lagen Ende Mai 2018 über 10 Flugstunden hinter uns. Als wir den Schlüssel zu unserer alten Wohnung umdrehten, war es dann endgültig beschlossen: Wir waren wieder da.

Blick ueber Soeul
Das letzte Bild unserer Weltreise: Blick über Seoul, Korea

Und dann ist auf einmal viel passiert. Denn so eine Reise verändert. Uns schenkte diese Reise ganz viel Mut, Auftrieb, Antrieb und Selbstbewusstsein, dem Leben und den Träumen gegenüber.

Und genau deswegen wagten wir einen Schritt, von dem ich 15 Jahre lang geträumt habe. Allein die Weltreise machte mich mutig genug. Träume werden nicht mehr aufgeschoben. Sie werden wahr gemacht. Besser heute als morgen. Und wenn uns im Leben irgendwas nicht gefällt, dann wird es geändert und nicht mehr hingenommen. Egal ob es ein zu lautes Hotelzimmer ist oder ein Job der unglücklich macht.

Genau deswegen passierte folgendes in unserem Leben:

1. Noch während wir die letzten Wochen auf Weltreise genossen, machte ich mich online auf die Suche nach Hundezüchtern. Abend für Abend für Abend.

2. In der japanischen Stadt Kyoto war es dann soweit. Eine passende Züchterin war gefunden.

3. Während wir durch Japans Tempel liefen, überlegten wir, wie unser Hund heißen könnte. Obwohl wir einige Ideen hatten, stand sein Name im Prinzip von Anfang an fest. Wir liebten den Klang des japanischen Wortes für Danke: Arigato (Gozaimasu). Und passend war es auch. Zum einen fiel die endgültige Entscheidung für den Hund in Japan, zum anderen ist Danke das einzige was mir dazu einfällt. Danke an das Leben und an alle die, die den kleinen Kerl nach 15 Jahren Herzenswunsch möglich gemacht haben.

4. Wir flogen mit schweren Herzen zurück nach Berlin. Doch der Gedanke an Arigato machte es definitiv einfacher.

5. Nur wenige Tage nach unserer Rückkehr fuhren wir zur Züchterin und zahlten den kleinen Zwergdackel an. Er war damals 4 Wochen alt. Im Geheimen ging mir der Arsch ziemlich auf Grundeis. Denn dieser kleine Zwerg bedeutete zwar Traumerfüllung…gleichzeitig aber auch Goodbye du geliebte Unabhängigkeit.

6. Wird schon schiefgehen.

7. Ging es auch. 5 Wochen später holten wir Arigato ab und das Chaos begann. Von nun an bestimmte ein 2,5 Kilo Zwerg unser Leben. Wer schon mal einen Welpen aufgezogen hat, wird wissen wovon ich rede. Blog schreiben stand nun ganz hinten an.

Lebenumkrempler: Sogar auf unseren Teppich mussten wir wochenlang verzichten.

8. Nebenbei suchte ich mir einen Job. Meinen alten hatte ich vor der Weltreise ja gekündigt.

9. Die Jobsuche war erfolgreich.

10. Der Job war scheiße.

11. Da wir uns auf der Reise versprochen hatten, nur noch das bestmöglichste Leben führen zu wollen, kündigte ich bald wieder.

Und damit vergingen die Monate schneller als uns lieb war. Inzwischen habe ich wieder einen neuen Job. Das ist auch gut so. Denn irgendwo muss das Geld zum Reisen ja auch herkommen.

Wie dieser Beitrag eindeutig beweist, habe ich nun auch wieder Zeit zum Schreiben, denn der Dackel wird bald ein Jahr alt und ist somit aus dem Gröbsten raus.

Deswegen soll es auf dem Blog bald auch all die wunderbaren Bilder und Eindrücke, Tipps und Empfehlungen aus einem Jahr Weltreise geben. Ich hoffe ihr seid mit dabei und freut euch genauso wie ich auf Japan, Korea, Usbekistan, Iran, Australien, Hong Kong (…) Und soviel mehr.

Bis dahin!

P.S. Auf diesem Blog wird weiterhin viel gereist. Denn Dackelchen Arigato ist so klein, dass er sogar mit uns fliegen darf. Im Passagierraum natürlich.

Das Glück ist 70.000 Kilometer lang! 341 Tage Weltreise

Bevor wir losgezogen sind, auf diese wunderbare Reise, gab es tausend Gedanken, Zweifel ja und auch Ängste, die immer wieder mal an uns nagten. Das diese Reise richtig sein würde, das wusste ich von Anfang an. Was sie aber für Konsequenzen mit sich bringen würde, das würde sich zeigen.

Nun sind wir 341 Tage auf Reise. Zeit also bald die Koffer für den Heimflug zu packen. Wie kann das sein, wo wir doch gerade erst im schönsten Teehaus Usbekistans saßen, durch die unendliche Weite Kirgistans geritten sind, barfuß durch Japans schönste Tempel liefen oder neben wilden Kängurus im Gras lagen?

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Rundreise durch die Mongolei: Flach, weit und doch ganz anders

Unsere unvergessliche Reise durch die Mongolei, die begann ungefähr so: „Ja also wir möchten unbedingt die Gobi Wüste sehen. Und es wäre toll, wenn es nicht allzu kalt wäre, da wo wir übernachten. Und ansonsten? Tja. Haben Sie denn einen guten Vorschlag?“

Man merkt es schon. Viel wussten wir nicht über dieses riesige Land, gelegen zwischen den beiden Giganten Russland und China. Man munkelt die Mongolei ist flach und weit, überall stehen nur Jurten herum in denen vergorene Stutenmilch getrunken wird, während die Erben Dschinghis Khans durch die unendliche Steppe reiten und am Abend dickes, deftiges, fettiges Fleisch verschlingen.

Der Ansatz ist nicht falsch (so wunderbar ursprünglich ist das Land noch), doch die Mongolei ist noch so viel mehr. Weiterlesen

Impressionen aus 6 Monaten Weltreise

Eigentlich sollte es an dieser Stelle ja endlich ein paar Eindrücke zur Mongolei geben..und versprochen, dieser Beitrag ist bereits in Arbeit. Heute folgen aber erst einmal die schönsten Impressionen aus 6 Monaten Weltreise, die ich gerne in die traditionelle halbjährige Fotoparade von Michael von erkunde-die-welt.de einfließen lassen möchte. Es ist die erste Teilnahme. Wann, wenn aber nicht jetzt nach 6 Monaten Reise Non-Stop könnte es besser passen?! Im Rahmen der Fotoparade gibt es 10 Kategorien zur Auswahl. Weil es aber viel mehr zu zeigen gibt, folgen am Ende noch unsere liebsten Fotos aus (fast) jedem Land unserer unglaublichen Reise. :-) Weiterlesen

Seidenstraße, Dschinghis Khan und Zuckerwatte Eis – 5 Monate Weltreise

Wir sind unterwegs. Seit 165 Tagen. Zu Fuß, auf Schienen, über Wasser, mit Ersatzreifen, auf Pferde- und Kamelhufen. 10 Länder – oder zumindest Teile davon – haben wir bereist und wir sind uns bereits jetzt einig: Diese Route würden wir immer und immer wieder so bereisen. Am liebsten direkt jetzt wieder rückwärts. Und dann noch einmal von vorn. Und wenn wir uns dann entscheiden müssten, wo unser Herz hängen geblieben ist: Wir könnten es nicht. Weiterlesen