Asien, Vietnam
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Food Safari durch Hanoi

Ich wusste nicht wie ich sie mir vorstellen sollte, die wuselige Hauptstadt im Norden Vietnams. Eines steht aber fest: sie hat mich mehr als ueberrascht. Unseren ersten Eindruck machten wir uns auf einer Food Safari durch Hanoi. Wir und ein super freundlicher Vietnamese. Mit ihm liefen wir zuerst durch die engen Gassen der Altstadt. So schmal sie aber auch sind: Platz fuer ein paar Plastikstuehle, einen Grill,  einen Kaefig voller Huehner und eine Schuessel voller Muscheln  findet sich immer.

Unser erster Halt galt dem Hoan Kiem See. Einer der schoensten und meistbesuchten Plaetze Hanois. Ein rote Bruecke fuehrt zu dem Tempel, der im See liegt.

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Danach machten wir uns auf in das franzoesische Viertel und Harvey (unser netter Guide) machte uns mit der Geschichte Hanois vertraut. Und dann war es soweit: unser erstes „Street Food“ wartete auf uns. Frei uebersetzt gab es salzige Donuts, Kopfkissen Kuechlein und Fruehlingsrollen. Dazu vietnamesischen gruenen Eistee und jede Menge frischer Kraeuter. Das alles war absolut lecker!

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Ein paar Strassen weiter haben wir, in einer klitzekleinen Strassennische, diesen komischen Brei hier gegessen.

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Reis der zu einer zaehen Masse gekocht wird, oben drauf eine leckere Bruehe. Das Rezept wird seit Generationen weitergegeben und nicht mal ansatzweise veraendert, denn es ist Familientradition. Dieses lokale Essen war etwas gewoehnungs- beduerftig, hat der Reis doch irgendwie an..aehmm..Schleim  erinnert. Beim Essen war also Gehirn ausschalten gefordert.

Zum Abschluss unserer kleinen Food Safari pr0bierten wir unser erstes vietnamesisches Bier (tranken im Vorraus schon einmal auf den WM Titel) und assen (das sieht ja komisch aus ohne sz) einen richtig leckeren Lotusbluetensalat. Dieser, wie auch die anderen Speisen, wurden in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder Mitessende konnte sich dann mit seinen Staebchen etwas in eine kleine Schale fuellen und aus dieser Essen. Mahlzeiten zu sich nehmen, heisst also nicht nur den Hunger zu stillen, sondern gemeinschaftlich geniessen und zusammen kommen.

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Fazit: Vietnam ist superlecker und bisher findet unser Verdauungssystem das zum Glueck auch. 🙂

11 Kommentare

  1. cranbaerchen sagt

    Ich habe den Eindruck, als wenn das Essen dort ab und an etwas Mut erfordert. Einige Bilder eurer Food – Safari machen mir nicht gerade Appetit. Ist wohl Gewöhnungssache 😉 aber der Salat sah lecker aus 😀 LG Jana

    • Ja einige Sachen sehen echt nicht einladend aus, aber bisher hat eigentlich alles super geschmeckt, bis auf der Schleim. Der Salat jedenfalls war klasse.
      Für matze gäbe es hier übrigens Unmengen Knoblauch ;P

  2. Jürgen sagt

    Leckere Speisen(bin auf die Kotzfrucht gespannt).
    Prima dass es Euch so gefällt.
    LG Eure ELtern

    • Bisher haben wir die kotzfrucht nur an Bäumen gesehen…und als chips im Hotelzimmer. Mal gucken ob wir uns ran trauen.
      Senden euch viele Küsse!

  3. Sabrina sagt

    Schön von Euch „zu hören“! Die Bilder sind toll! Ihr seht glücklich aus!! 🙂 🙂

    • Hahahaha 😀
      Und weißt du was? Ich kann dich sogar dazu einladen, denn dein 10.000 Dong Schein ist nicht mehr nur 35 Cent wert, sondern inzwischen 10 Dollar 😀 unser Guide hat den Schein gestern zufällig im Reiseführer entdeckt und ganz große Augen bekommen.
      Die Vietnamesen lieben den alten Schein, den es nicht mehr gibt und kaufen ihn wohl für um die 10 Dollar an. Zum Neujahr schenken sie diesen dann ihren Kindern oder Enkeln als Glücksbringer. 🙂
      Soll ich ihn dir wieder mitbringen? Vielleicht können ihn deine Kinder in 20 Jahren mal für 50 Dollar umtauschen. Eine Investition in die Zukunft dieser Schein. 😉
      Viele liebe Grüße!

  4. Pingback: Zu Tisch in Vietnam... | Finding Hummingbirds

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