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Das Glück ist 70.000 Kilometer lang! 341 Tage Weltreise

Bevor wir losgezogen sind, auf diese wunderbare Reise, gab es tausend Gedanken, Zweifel ja und auch Ängste, die immer wieder mal an uns nagten. Das diese Reise richtig sein würde, das wusste ich von Anfang an. Was sie aber für Konsequenzen mit sich bringen würde, das würde sich zeigen. Nun sind wir 341 Tage auf Reise. Zeit also bald die Koffer für den Heimflug zu packen. Wie kann das sein, wo wir doch gerade erst im schönsten Teehaus Usbekistans saßen, durch die unendliche Weite Kirgistans geritten sind, barfuß durch Japans schönste Tempel liefen oder neben wilden Kängurus im Gras lagen?

Rundreise durch die Mongolei: Flach, weit und doch ganz anders

Unsere unvergessliche Reise durch die Mongolei, die begann ungefähr so: „Ja also wir möchten unbedingt die Gobi Wüste sehen. Und es wäre toll, wenn es nicht allzu kalt wäre, da wo wir übernachten. Und ansonsten? Tja. Haben Sie denn einen guten Vorschlag?“ Man merkt es schon. Viel wussten wir nicht über dieses riesige Land, gelegen zwischen den beiden Giganten Russland und China. Man munkelt die Mongolei ist flach und weit, überall stehen nur Jurten herum in denen vergorene Stutenmilch getrunken wird, während die Erben Dschinghis Khans durch die unendliche Steppe reiten und am Abend dickes, deftiges, fettiges Fleisch verschlingen. Der Ansatz ist nicht falsch (so wunderbar ursprünglich ist das Land noch), doch die Mongolei ist noch so viel mehr.

Seidenstraße, Dschinghis Khan und Zuckerwatte Eis – 5 Monate Weltreise

Wir sind unterwegs. Seit 165 Tagen. Zu Fuß, auf Schienen, über Wasser, mit Ersatzreifen, auf Pferde- und Kamelhufen. 10 Länder – oder zumindest Teile davon – haben wir bereist und wir sind uns bereits jetzt einig: Diese Route würden wir immer und immer wieder so bereisen. Am liebsten direkt jetzt wieder rückwärts. Und dann noch einmal von vorn. Und wenn wir uns dann entscheiden müssten, wo unser Herz hängen geblieben ist: Wir könnten es nicht.

2 Monate Weltreise

2 Monate, 6 Länder, ein wenig Angst, ein bißchen Mut und ganz viel Herz

73 Tage ist es her. Da haben wir uns in die kleine, komische Maschine nach Riga gesetzt. Nach nicht mal 2 Stunden Flugzeit starteten wir unsere Weltreise. In Europa. In einer Stadt, die auch gut als Wochenendtrip machbar ist. Und so fühlte sich auch noch gar nichts nach Weltreise an. Wir schliefen im modernen Mercure Hotel mit tollen Extras wie Fußbodenheizung. Wir sahen die selben Läden wie in Berlin. Aßen gutes europäisches Essen. Waren sogar noch mit unserer deutschen Handy Flatrate online. Und dann stiegen wir ein paar Tage später in das Flugzeug das uns nach Georgien bringen sollte.

Highlights Tiflis

Tiflis – Tipps und Highlights

Es hat nicht mal einen Tag gedauert, um uns in Tiflis zu verlieben. Faszinierend ist sie, die Hauptstadt Georgiens. Alt, mürbe und zerfallen, zugleich aber auch modern, elegant und stylisch. Wir haben insgesamt knapp 2 Wochen in Tiflis verbracht. Zum Anfang unserer Reise eher wuselig und mitten drin im Leben der Einheimischen, zum Ende dann in einem eher modernen Stadtteil mit eigenem Apartment.