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Costa Rica

Costa Rica – Rundreise

Costa Rica – meine erste Fernreise! Mein erster Langstreckenflug, meine erster Jetlag, meine erste Riesenkakerlake auf Toilette, mein erster Spinnenbiss und meine erste Begegnung mit einer Welt, die exotischer nicht sein konnte. Als wir 2012 durch Costa Rica reisten, haben wir uns immer wieder mal von unterwegs gemeldet, ja mehr noch: Costa Rica war der Anlass, diesen Reiseblog überhaupt ins Leben zu rufen. Heute möchte ich euch unsere Stationen in Costa Rica zusammenfassen.

Costa Rica in bewegten Bildern

An alle unsere lieben Leser, die es nicht über Facebook und Twitter mitbekommen haben: Unsere Eindrücke aus Costa Rica und Panama von 2013 gibt es jetzt auch als Video zu sehen. Hauptdarsteller sind vorallem die tierischen Bewohner des Landes, von frech bis faszinierend. Außerdem könnt ihr sehen, wie wir Schokolade hergestellt haben und wie es aus der Erde qualmt. Und nun genug der Reden: Schaut es euch hier einfach selbst an. Viel Spaß! 🙂

Costa Rica

Die Reise ist nie zu Ende…

Hallo ihr Lieben, nach meinem letzten, achtbeinigen Gruß aus dem schönen Costa Rica, habe ich es ganz verpasst, den Reisebericht zum Abschluss zu bringen. Da noch immer soviele schöne Erinnerungen in mir schreien: posaune deine Freude in die Welt hinaus, möchte ich dies hiermit tun: Costa Rica ist ein absolutes Paradies! Es war der unglaublichste und wundervollste Start, um endlich auch die andere Seite der Welt kennenzulernen. Costa Rica hat uns verwöhnt – mit seiner Farbenpracht, seinem Artenreichtum, seiner Wärme, seiner Unkompliziertheit und nicht zu vergessen seinen leckeren Batidas.

Costa Rica Waschbär Manuel Antonio Beklaut vom Waschbär

Manuel Antonio – Von Dieben und Schlägertypen…

Wie sagt man so schön: es ist nicht alles Gold was glänzt. Und manchmal trügt der Schein, in diesem Fall vom ruhigen, paradiesischen Sandstrand im Nationalpark Manuel Antonio. Der Park nahe Quepos ist einer der kleinsten geschützten Naturgebiete in Costa Rica – verstecken muss er sich aber definitiv nicht. Was ihn auszeichnet ist das Zusammenspiel zwischen Regenwald und direkt angrenzenden weißen Traumstränden wie sie im Buche stehen. Die Ticos die den Park besuchen, kommen zu 95% nur um zu baden. Das wäre sicherlich anders, wenn sie wie wir Touristen auch 5000 Colones (ca. 8 €) Eintritt zahlen müssten. Sie zahlen stattdessen nur 1000 Colones.

Rincón de la Vieja

Rincón de la Vieja – Nichts als heiße Luft..

…sowie der faulige Gestank nach Schwefel und eifrig blubbernde Schlammquellen erwarteten uns im Nationalpark Rincón de la Vieja. Das jedoch ist ja schon mal einiges für zwei Mitteleuropäer, die in einer Gegend ohne nennenswerte Naturwunder leben. Früh morgens machten wir uns auf in den abseits gelegenen und weniger stark besuchten Park. Jeder der hinein geht wird von den Rangern mit der Route, die man laufen möchte registriert. Beim Verlassen des Parks muss man sich dann wieder abmelden. Andernfalls wird ein Suchtrupp losgeschickt. Sollte uns das ein mulmiges Gefühl geben? Wie gefährlich war es denn dort? 😉

Pura Vida! Costa Rica

Pura Vida! Es dauert nicht lange bis man diesen Ausspruch in Costa Rica hört. Davon habe ich im Reiseführer vorab zwar schon gelesen, aber ich dachte das wäre so ne Touristensache. Tatsächlich aber nutzen die Einheimischen diesen Ausspruch immer und überall. Das ist total praktisch, denn es spart extrem viele Vokabeln. Egal ob man gefragt wird wie es einem geht, ob das Essen schmeckt, wie es einem in Costa Rica gefällt – Pura Vida passt immer! Am schönsten ist jedoch, wenn man den Einheimischen von alleine mit Pura Vida antwortet, dann strahlen sie und kommen sogar zum Hände schütteln.

Bocas del Toro

Mit dem Katamaran über das Karibische Meer

Vier Tage ist es nun her, das wir stundenlang, in unbeschreiblicher Hitze am Grenzübergang Costa Rica / Panama darauf warteten uns abzusetzen auf die Inselgruppe Bocas del Toro. Wie gesagt, es hat echt lange gedauert. Dabei war die Schlange gar nicht so lang, aber der Beamte im Grenzhäuschen hatte scheinbar alle Zeit der Welt und schaute sich hingebungsvoll die bunten Stempel in den Pässen an. Sollte der mal am Flughafen arbeiten, bekäme er sicherlich Seitenstiche.